In eigener Sache

Demokratieerziehung an sächsischen Oberschulen – Umgang mit Wahrnehmung und Wahrheit – Wir sind dabei!

Rechtsanwalt Max Malkus: 13. November 2018 - 17:18 Uhr

Wir freuen uns mitzuteilen, dass wir uns an dem gemeinsamen Projekt des Sächsischen Staatsministerium für Kultus  , der Rechtsanwaltskammer Sachsen  und des Sächsischen Staatsministerium für Justiz

 

„Demokratieerziehung an sächsischen Oberschulen

in dem Modul 1 „Umgang mit Wahrnehmung und Wahrheit“ ab sofort aktiv beteiligen.

In dem Rollenspiel lernen Schülerinnen und Schüler sich während einer simulierten Gerichtsverhandlung mit den verschiedenen Wahrheiten der Zeuginnen und Zeugen auseinanderzusetzen.  Das Rollenspiel konfrontiert die Schülerinnen mit dem Ablauf einer durch sie gespielten Gerichtsverhandlung und den Schwierigkeiten der Wahrheitsfindung anhand eines zugänglichen Beispiels aus dem Lebensalltag.

Um das umzusetzen, haben das Kultusministerium und das Justizministerium eine Arbeitsgruppe unter Beteiligung der Sächsischen Bildungsagentur und der Rechtsanwaltskammer Sachsen unter Federführung des Sächsischen Bildungsinstituts ins Leben gerufen. Erarbeitet wurde das Modul „Umgang mit Wahrnehmung und Wahrheit“ durch Fachberater der Oberschulen unter aktiver Begleitung durch Praktiker aus Justiz und Anwaltschaft. Damit erleben die Schüler den Ablauf einer simulierten Gerichtsverhandlung aktiv und mit „echten“ Richtern, Staatsanwälten und Rechtsanwälten. Die Schüler werden mit verschiedenen Wahrnehmungen von Zeugen konfrontiert und spüren ihre eigene subjektive Wahrheit. Diese Erfahrung übertragen sie auf soziale Kontexte, wie zum Beispiel die Begegnung mit anderen Menschen und deren Wahrheiten.

Sollten Sie als Lehrerin oder Lehrer Interesse haben, das Modul 1 „Umgang mit Wahrnehmung und Wahrheit“ (6 Zeitstunden)  in Ihren Unterricht mit einzubinden, sprechen Sie uns gerne an!!
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Unser Rechtsanwalt Max Malkus ist ausgebildeter Bezavta-Trainer/ „Demokratietrainer“ der Methode Bezavata
( C·A·P , LMU München; Gustav Stresemann Institut in Niedersachsen)
und bietet neben den oben genannten Modul auch Bezawta-Trainings für SchülerInnen, aber auch für Gruppen von Erwachsenen an:

Sprechen Sie uns an!

Das Programm Betzavta (dt.: Miteinander) wurde 1988 am Jerusalemer Adam Institute for Democracy and Peace von Uki Maroshek-Klarman mit dem Ziel entwickelt, die Erziehung zur Demokratie in Israel zu fördern. Betzavta/Miteinander macht demokratische Wege der Entscheidungsfindung mit ihren Chancen und Schwierigkeiten erlebbar. Die Besonderheit des Ansatzes besteht in der Grundannahme, dass Konflikte besonders kreativ bearbeitet werden können, wenn die beteiligten Personen anerkennen, dass das Recht auf freie Entfaltung für alle Menschen gleichermaßen gilt. Das Konzept wurde 1995 vom Centrum für angewandte Politikforschung (C·A·P) an der Universität München mit Unterstützung der Bertelsmann Stiftung für die Anwendung in Deutschland adaptiert.

jetzt.de: Vor Gericht wegen Essen aus dem Müll

Rechtsanwalt Max Malkus: 7. November 2018 - 16:15 Uhr

Zwei bayerische Studentinnen werden beim Containern erwischt. Nun läuft gegen sie ein Verfahren, weil die Staatsanwaltschaft München II einen Besonders schwerer Fall des Diebstahls unterstellt. Unsere Kanzlei vertritt eine der Angeklagten über die jetzt.de berichtet:

 

„(…) Vier Wochen nach dem ersten Brief von der Staatsanwaltschaft, den Caro und Franzi unbeantwortet lassen, folgt ein weiterer. Diesmal: ein Strafbefehl. Die beiden sollen jeweils 1200 Euro bezahlen. Als Caro den Brief zum ersten Mal ließt, muss sie lachen: „Ich dachte, das sei ein Witz.“ Briefe von der Staatsanwaltschaft sind Neuland für Caro. Vor dem Abend im Juni, an dem sie erwischt wurde, hatte sie noch nie Polizeikontakt. Sie studiert in München Tiermedizin, in den Semesterferien hat sie auf dem Münchner Klimacamp Gemüse geschnibbelt und die Klima-Aktivisten mit warmen Mahlzeiten unterstützt – Umweltschutz liegt ihr am Herzen. Jetzt wird ihr plötzlich schwerer Diebstahl vorgeworfen und sie soll 1200 Euro Strafe zahlen. Gemeinsam mit Franzi lässt sie sich erst von Freunden beraten, dann von Anwälten. Schließlich entscheiden sich beide dazu, Einspruch zu erheben und vor Gericht zu gehen. „Wenn ich das Geld gezahlt hätte, wär ich zwar aus dem Schneider gewesen. Ich hätte aber auch eine Schuld eingestanden, die ich gar nicht fühle“, begründet Caro ihre Entscheidung. Für sie ist Containern eine Möglichkeit, etwas gegen Lebensmittelverschwendung zu unternehmen. „Ein politischer Akt, aber kein krimineller.“ In ihrer Idealvorstellung würde gar kein Essen mehr in der Mülltonne landen. „Da stecken so viele Ressourcen drin. Es kann doch nicht sein, dass wir Spargel aus Peru hierher transportieren und dann einfach wegschmeißen“, empört sich Caro. (…) “

 

Den ganzen Artikel „Vor Gericht wegen Essen aus dem Müll“ von L. Sontheimer kostenlos auf www.jetzt.de lesen!

In eigener Sache: Sprechstunde vor Pfingsten / PGP Verschlüsselung

Rechtsanwalt Max Malkus: 15. Mai 2018 - 13:13 Uhr

In eigener Sache:

 

#Sprechstunde

Unsere Kanzlei bietet am Donnerstag, den 17.05.2018 eine letzte Sprechstunde zwischen 10 Uhr – 12 Uhr vor den Pfingstferien an.
Anmeldungen sind nicht nötig, aber erwünscht: Kontakt

 

# PGP Verschlüsselungen

Heute erreichen uns mehrere Meldungen aus Münster und Bochum, dass das PGP-Verschlüsselungsverfahren angreifbar ist, zusammengefasst unter dem Hashtag #Efail.
Wir setzen weiter verschlüsselte Kommunikation ein, und bitten als erste Reaktion zur Verhinderung von Sicherheitsrisiken die Funktion: HTML bei dem Verfassen von verschlüsselten Emails zu deaktivieren sowie Inhalte neben dem Text (Bilder und Grafiken, Firmenlogos) nicht in Emails einzubinden, dazu gehören auch Links zu Websiten.

Unsere Kanzlei vertraut zunächst weiterhin auf OpenPGP
Ein Statement eines Entwicklers aus dem OpenPGP_Team zu #Efail, Werner Koch: https://lists.gnupg.org/pipermail/gnupg-users/2018-May/060315.html

 

Unsere Kanzlei im Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) zum Tatbestand der Beleidigung (§ 185 StGB) auf Twitter

Rechtsanwalt Max Malkus: 15. Februar 2018 - 11:06 Uhr

Unsere Kanzlei ist vom MDR – Radio gefragt worden, ob der Tweet „kleiner Halbneger“ des AfD-Politikers Jens Meier, seinerseits ehemaliger Richter am Landgericht Dresden, eine Beleidigung darstellt.
Die Staatsanwaltschaft hatte gestern Ermittlungen dazu aufgenommen, nachdem der Bundestag die Immunität des Abgeordneten aufgehoben hatte.
Wir haben versucht deutlich zu machen, dass es bei dem Tatbestand der #Beleidigung (§185 StGB) insbesondere auch auf den Kontext der Äußerung ankommt.

„(…) Ob das auch im juristischen Sinne nach dem Paragrafen 185 des Strafgesetzbuches so ist, muss nun die Staatsanwaltschaft Dresden und später vielleicht ein Gericht entscheiden. Dort könnte man das durchaus so sehen, sagt Max Malkus, Rechtsanwalt in Leipzig: „Also der Tatbestand der Beleidigung ist dann erfüllt, wenn eine Kundgabe gemacht wird, die (…)
https://www.mdr.de/n…/vermischtes/der-begriff-neger-100.html

Brauchen Sie jurisitische Hilfe zu den Themenbereichen: Beleidigung, Cybermobbing oder Presserechtliche Gegendarstellung? Sprechen Sie uns an: www.liebknechthaus.lawyer

Rechtsanwaltskanzlei im Liebknechthaus gewinnt vor dem Landgericht Leipzig und stärkt das Presserecht in Sachsen

Rechtsanwalt Max Malkus: 4. Januar 2018 - 13:33 Uhr

Unsere Kanzlei erringt Sieg vor dem Landgericht Leipzig in Sachen #Pressefreiheit.

Für die Leipziger-Internet-Zeitung brachte unsere Kanzlei eine Beschwerde in Sachen Presserecht bis zum Landgericht Leipzig und gewann vollumfänglich.
Gerichtsreportern ist es erlaubt bei öffentlichkeitsrelevanten Verfahren Fotografien aus dem Sitzungssaal vor Prozessbeginn zu fertigen.

Was war passiert?
Aus der LIZ vom 03.01.2018:
„Theoretisch ist eigentlich alles klar geregelt: Journalisten dürfen zum Zweck ihrer Funktion als Berichterstatter für die Öffentlichkeit grundsätzlich vor Beginn eines Strafprozesses auch Bilder im Gerichtssaal anfertigen. Speziell einzelnen Richtern des Leipziger Amtsgerichts scheint diese Regelung in der täglichen Praxis allerdings immer noch fremd. Nach jüngsten Negativerfahrungen ging L-IZ.de nun per Beschwerde erfolgreich gegen die Beschränkungsversuche vor. “

lesen Sie den ganzen Artikel hier: https://www.l-iz.de/leben/faelle-unfaelle/2018/01/Fotoerlaubnis-fuer-Gerichtsreporter-Landgericht-Leipzig-staerkt-Pressefreiheit-202226